Konsumwahnsinn im Bekleidungssektor

Aktualisiert: Apr 21

Die Entwicklung zur heutigen Wegwerfgesellschaft hat mit dem Eintritt der Fast Fashion zu Beginn der Nullerjahren eingesetzt. Fast Fashion ist ein Geschäftsmodell, welches den Kleidungskonsum mit Billigpreisen vorantreibt. Die Bekleidung ist meist trendorientiert und kurzlebig konstruiert, damit der Konsum gesteigert wird, und wird in hohen Mengen auch durch die Fast Fashion Anbieter in der Schweiz verkauft.

In der Schweiz wird pro Kopf im Jahr rund 6 Kilogramm Textilien gesammelt.

Altkleidersammel-Organisationen sammeln flächendeckend Altkleider und Schuhe ein, meist im Zuge von Strassenrand-Sammlungen mit Containern. Hierbei wird jährlich eine Menge von rund 50 000 Tonnen erreicht.

Dies treiben Fast Fashion Händler durch ein Wachstum in Form von

24 Kollektionen voran, wodurch sich die Kleiderproduktion in den

letzten 15 Jahren auf 100 Milliarden Kleidungsstücke verdoppelt hat.

Diese Überproduktion hat problematische Auswirkungen auf die Umwelt, denn in der Bekleidungsindustrie werden mehr CO2 Emissionen verbraucht als in der Flug -und Schifffahrtbranche zusammen.

In der Produktion dominieren meist Billiganbieter mit Massenaufträgen, die somit in Ostasien die Preise bestimmen können.

Die Konsumenten werden von den Modehändlern auf der Verkaufsfläche oder online durch Rabatte und Dauerangebote zum Kauf animiert.

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts MindTake im Auftrag von Profital lässt sich bezogen auf das Kaufverhalten bezüglich Rabatten Folgendes feststellen: Von den schweizweit 500 Teilnehmern geben 59 % an, dass sie Schnäppchenjäger sind.

In Bezug auf den Einkauf von Bekleidung und Schuhen geben 24 % an, bewusst auf Rabatte zu achten und sich bereits im Vorfeld zu informieren.

Dies spricht dafür, dass die Händler zwar Macht besitzen, jedoch schlussendlich der Kundeausschlaggebend ist.

Der Wandel kann von den Konsumenten gesteuert werden.

Jeder einzelne kann dafür entscheiden und die Kreislaufwirtschaft mit einem bewussten Konsum mitgestalten.

Ganz nach der Philosophie von Vivienne Westwood:


"Buy less, choose well, make it last!"


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